Kunst ist kein Zustand, den man erreicht, sondern ein Weg, der sich beim Entstehen formt.
The Quiet Bond begann nicht mit einer Geschichte.
Es war zunächst nur die Faszination für einen Bild-Ausschnitt — die Nähe des Blicks, die selektive Schärfe, die Frage, ob ein Fragment genug Präsenz tragen kann.
Während des Malprozesses entstand "The Quiet Bond" langsam aus Fellstrukturen, Streuungen und verdichteten Flächen. Nicht als Kopie einer Vorlage, sondern als etwas, das sich Schicht für Schicht entwickelte.
Und irgendwann veränderte sich die Wahrnehmung.
Obwohl das Pferd meinem eigenen nicht ähnelte, entstand plötzlich eine Vertrautheit, die kaum greifbar war. Das Gefühl, nicht nur ein Motiv vor mir zu haben, sondern eine Gegenwart.
Vielleicht entstehen manche Verbindungen erst, wenn man aufhört, nach ihnen zu suchen.
The Quiet Bond wurde später mein erstes Werk, das in die USA verkauft wurde — und auf unerwartete Weise selbst Teil einer stillen Verbindung.